Wir für Hilberath e.V.

Satzung des Vereins

§ 1
Name und Sitz des Vereins

Der Verein führt den Namen Wir für Hilberath. Der Verein soll in das
Vereinsregister eingetragen werden und trägt dann den Zusatz e.V..
Der Sitz des Vereins ist Rheinbach.


§ 2
Zweck

Zweck des Vereins ist die Förderung von Bildung, Kultur, Naturschutz, Brauchtum sowie
Heimatpflege und Heimatkunde.
Der Vereinszweck wird verwirklicht durch die Entwicklung der dörflichen Infrastruktur,
Landschaftspflege und Umweltschutz, Pflege der Freizeitanlagen, Ausflüge und
Besichtigungen, Vorträge und Lesungen, Veranstaltungen wie z.B.Märchenabende für
Kinder oder Klön-Treffen für Senioren/innen sowie tätige Unterstützung für hilfsbedürftige
Personen und die örtlichen Vereine. Dies fördert auch die Attraktivität und Zukunftsfähigkeit
des dörflichen Lebensraums.


§ 3
Gemeinnützigkeit

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des
Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung (AO). Der Verein ist selbstlos
tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mittel des Vereins
dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Der Vorstand ist
ehrenamtlich tätig. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
Niemand darf durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch
unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.


§ 4
Geschäftsjahr

Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr. Das erste Geschäftsjahr endet am
31. Dezember 2019.


§ 5
Mitgliedschaft

1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person des privaten oder
öffentlichen Rechts werden.

2. Der Antrag auf Aufnahme in den Verein ist schriftlich zu stellen. Über den Antrag
entscheidet der Vorstand. Der Vorstand informiert das Mitglied schriftlich über die
Aufnahme. Gegen eine Ablehnung, die keiner Begründung bedarf, steht dem/der
Bewerber/in die Berufung an die Mitgliederversammlung zu, welche dann endgültig
entscheidet.

3. Die Mitgliedschaft endet
(a) mit dem Tod des Mitglieds, bzw. Auflösung der juristischen Person.
(b) durch Austritt. Eine Austrittserklärung ist schriftlich an ein Vorstandsmitglied
zu richten; sie wird zum Ende des Kalenderjahres wirksam.
(c) durch Ausschluss aus dem Verein.

4. Ein Mitglied, das in erheblichem Maße gegen die Vereinsinteressen verstößt
oder Beitragsschulden von zwei oder mehr Jahresbeiträgen hat, kann durch
Beschluss des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor dem
Ausschluss ist dem Mitglied eine angemessene Frist für eine persönliche oder
schriftliche Stellungnahme zu geben. Die Entscheidung über den Ausschluss ist
schriftlich zu begründen und dem Mitglied mit Einschreiben gegen Rückschein zuzustellen. Das Mitglied kann innerhalb einer Frist von einem Monat ab
Zustellung schriftlich Berufung beim Vorstand einlegen. Über die Berufung
entscheidet die Mitgliederversammlung. Macht das Mitglied vom Recht der
Berufung innerhalb der Frist keinen Gebrauch, wird der Ausschluss mit Ablauf
der Berufungsfrist wirksam.


§ 6
Organe

Die Organe des Vereins sind:
1. Der Vorstand
2. Die Mitgliederversammlung


§ 7
Der Vorstand


1. Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins.
2. Der Vorstand besteht aus dem/der Vorsitzenden, dem/der Schatzmeister/in und
dem/der Schriftführer/in. Der/die Schatzmeister/in ist zugleich Stellvertreter/in
des/der Vorsitzenden. Vorstandsmitglieder müssen Mitglieder des Vereins sein.
3. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der/die Vorsitzende sowie der/die
Schatzmeister/in. Sie sind allein vertretungsberechtigt und vertreten den Verein
gerichtlich und außergerichtlich. Im Innenverhältnis darf der/die Schatzmeisterin
die Vertretungsmacht nur dann ausüben, wenn der/die Vorsitzende verhindert ist.
4. Für Verpflichtungen zu Lasten des Vereins, die über einen wirtschaftlichen Wert
von € 500,- hinausgehen, bedürfen Vorsitzende bzw. Stellvertreter jeweils der
Zustimmung eines weiteren Vorstandsmitglieds.
5. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 2 Jahren
gewählt. Er bleibt solange im Amt, bis eine Neuwahl erfolgt. Scheidet ein Mitglied
des Vorstandes während der Amtsperiode aus, wählt der Vorstand ein Ersatzmitglied
für den Rest der Amtsdauer des ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedes.


§ 8
Die Mitgliederversammlung

1. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet im ersten Quartal eines jeden
Geschäftsjahres statt. Sie wird von dem/der Vorsitzenden oder dem/der
Vertreter/in mit einer Einladungsfrist von zwei Wochen per Brief oder email an die
letztbekannte Anschrift der Mitglieder einberufen. Der Einladung ist die vorläufige
Tagesordnung beizufügen. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung
ist beschlussfähig.
2. Der Vorstand hat unverzüglich eine Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn
der Vereinszweck dies erfordert oder wenn mindestens 10% der Vereinsmitglieder
dies schriftlich oder per email unter Angabe der Gründe fordern.
3. Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:
(a) Entgegennahme des Rechenschaftsberichts des Vorstandes
(b) Entgegennahme des Berichts der Kassenprüfer. Der Bericht umfasst
neben der Belegprüfung auch Aussagen über die Wirtschaftlichkeit.
(c) Entlastung der Vorstandsmitglieder;
(d) Wahl der Vorstandsmitglieder
(e) Wahl von zwei Kassenprüfern für eine Amtszeit von zwei Jahren
(f) Festsetzung der Höhe der Mitgliedsbeiträge
(g) Genehmigung des Haushaltsplans für das kommende Geschäftsjahr
(i) Beschlüsse über eine Satzungsänderung oder die Auflösung des Vereins.
(j) Beschlüsse über die Berufung eines Mitglieds gegen seinen Ausschluss
(k) Genehmigung und Festsetzung von Aufwandsentschädigungen.

4. Die Mitgliederversammlung entscheidet grundsätzlich mit einfacher Mehrheit der
anwesenden Mitglieder. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder, die das sechzehnte
Lebensjahr vollendet haben. Für Satzungsänderungen und die Auflösung des
Vereins ist eine 2/3 Mehrheit erforderlich. Mitglieder, die sich bei einer
Abstimmung der Stimme enthalten, gelten insoweit als nicht anwesend.
5. Über den Verlauf und die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll
aufzunehmen, das von Versammlungsleiter/in und Protokollführer/in zu unterzeichnen
ist. Das Protokoll ist den Mitgliedern spätestens vier Wochen nach
der Versammlung per Brief oder email zuzuleiten. Erfolgt kein Widerspruch, gilt
es vier Wochen nach der Zustellung als genehmigt. Über einen Widerspruch
entscheidet der Vorstand.


§ 9
Mitgliedsbeiträge

Die Mitgliedsbeiträge sind Jahresbeiträge und jeweils zum 1. März in voller Höhe
fällig. Der Vorstand kann in Einzelfällen Beiträge stunden oder teilweise oder ganz
erlassen.


§ 10
Auflösung des Vereins und Verwendung des Vereinsvermögens.

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das
Vermögen des Vereins an die Stadt Rheinbach, die es unmittelbar und
ausschließlich für Förderung steuerbegünstigter Zwecke zu verwenden hat.
Festgestellt auf der Mitgliederversammlung am 06. 09.2019 in Rheinbach-Hilberath.